Strahlenschutz

Strahlenmessung
Strahlenschutzmessung © Djama / Fotolia.com

Strahlenschutz hat das Ziel, Mensch und Umwelt vor möglichen schädigenden Wirkungen ionisierender und nicht ionisierender Strahlung zu schützen. Ionisierende Strahlung wie z.B. Röntgenstrahlen oder die Strahlung aus dem Zerfall radioaktiver Stoffe hat so viel Energie, dass neutrale Atome durch Elektronenverlust elektrisch geladen, „ionisiert“ werden, was zur Zerstörung oder Änderung chemischer Bindungen führen kann. Nicht ionisierende Strahlung wie z.B. Radiowellen oder Mobilfunk hat dazu nicht genug Energie. Sie kann aber Moleküle zum Schwingen anregen und so z.B. eine Erwärmung des Materials verursachen.

Ausführliche Informationen zum Schutz vor ionisierender und nicht ionisierender Strahlung sowie zum Sonderthema Kernkraftwerk Biblis und andere kerntechnische Anlagen bietet das Hessische Umweltministerium.

Informationen zum Strahlenschutz und zu kerntechnischen Anlagen

Wenn Sie eine Genehmigung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen nach § 7 StrlSchV, eine Genehmigung für den Betrieb einer Anlage zur Erzeugung ionisierender Strahlen (Beschleuniger) nach § 11 StrlSchV, eine Genehmigung für die Beschäftigung in fremden Anlagen nach § 15 StrlSchV, eine Genehmigung für die Beförderung radioaktiver Stoffe nach § 16 StrlSchV benötigen oder eine Freigabe nach § 29 StrlSchV  beantragen möchten, stellt Ihnen das Umweltministerium Formulare zur Verfügung. Senden Sie die Antragsformulare an das für Sie örtlich zuständige Regierungspräsidium.

Weitere Hinweise und Download der Antragsformulare für Genehmigungen, Freigabe und weitere Zulassungen nach der Strahlenschutzverordnung