Personalentwicklung

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich verändert und die Verwaltungsreformprozesse der letzten Jahre notwendig gemacht. Daher werden andere, neue Erwartungen an die Verwaltung und an ihre Beschäftigten gestellt. Erwartet wird eine bürgernahe und wirtschaftlich arbeitende Verwaltung mit motivierten und leistungsorientierten Beschäftigten. Deshalb müssen die Leistungspotenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkannt und gefördert werden. Die Verwaltung ihrerseits kann ihre Qualität auch für die Zukunft nur sichern und verbessern, wenn sich das Land Hessen als Dienstherr und Arbeitgeber zu einer kontinuierlichen und systematischen Personalentwicklung bekennt.

Die hessische Landesregierung setzt diese Einsichten im Bereich der Personalentwicklung in konkrete Maßnahmen um, wie die folgenden ressortübergreifenden Vorschriften belegen:

  • Rahmenkonzept Personalentwicklung in der Hessischen Landesverwaltung (StAnz. 2015, S. 1194),
  • Richtlinien zur Förderung der Rotation der Beschäftigten des höheren Dienstes in der Landesverwaltung (StAnz. 2016, S. 707),
  • Grundsätze Vorgesetztenrückmeldung in der Hessischen Landesverwaltung (StAnz. 2015, S. 731) und
  • Grundsätze über Zusammenarbeit und Führung in der Hessischen Landesverwaltung (StAnz. 2012, S. 1316).

 

  • Rahmenkonzept Personalentwicklung

    Das am 1. Dezember 2015 in Kraft getretene Rahmenkonzept Personalentwicklung in der Hessischen Landesverwaltung (StAnz. 2015, S. 1194) ist die Grundlage für behörden- und ggf. ressort- oder fachverwaltungsbezogene Personalentwicklungskonzepte und enthält Vorgaben, an denen sich einzelne Organisationseinheiten in der Landesverwaltung beim Aufbau von Strukturen in der Personalentwicklung orientieren sollen.

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      Rahmenkonzept Personalentwicklung

      Rahmenkonzept Personalentwicklung in der Hessischen Landesverwaltung

      pdf | 145 kB | 23.11.2015 | Herausgeber: Staatsanzeiger des Landes Hessen

  • Richtlinien zur Förderung der Rotation der Beschäftigten des höheren Dienstes in der Landesverwaltung (Mobilitätsrichtlinien)

    Die neuen Richtlinien zur Förderung der Rotation der Beschäftigten des höheren Dienstes in der Landesverwaltung (MobilitätsRL) sind vom Kabinett am 13. Juni 2016 mit einem Vordruck für die Ausschreibung im landesweiten Rotationsverfahren beschlossen worden.

    Bereitschaft zu Mobilität und vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Aufgabenbereichen sind für alle Beschäftigten, insbesondere aber für die Führungskräfte, wichtig, um den ständig wachsenden und komplexer werdenden Anforderungen an die öffentliche Verwaltung gerecht zu werden und bietet auch die Chance der persönlichen Weiterentwicklung. Die Besetzung (Neubesetzung oder Beförderungen) von höheren Führungsfunktionen ist grundsätzlich vom Nachweis einer Beschäftigung in mindestens vier verschiedenen Arbeitsbereichen auf zwei unterschiedlichen Ebenen abhängig.

    Die Bereitschaft zur Mobilität wird durch das landesweite Rotationsverfahren unterstützt. Hierfür soll jedes Ressort möglichst fünf Rotationsmöglichkeiten pro Jahr in eigener Zuständigkeit auf eine dafür bereit gestellte Plattform im Mitarbeiterportal unter „Rotationsangebote" einstellen. Diese Plattform kann auch für Rotationsangebote für Angehörige des gehobenen Dienstes genutzt werden. Für die Einstellung der Rotationsangebote im Rahmen des landesweiten Rotationsverfahrens nach Nr. 6 der MobilitätsRL ist der Vordruck für die Ausschreibung im landesweiten Rotationsverfahren zu verwenden (vgl. Anlage 1 zu den MobilitätsRL).

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      Mobilitätsrichtlinien StAnz

      Richtlinien zur Förderung der Rotation der Beschäftigten des höheren Dienstes in der Landesverwaltung (Mobilitätsrichtlinien)

      pdf | 106 kB | 11.07.2016 | Herausgeber: HMdIS

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      Anlage 1 Vordruck für Mobilitätsrichtlinien

      Richtlinien zur Förderung der Rotation der Beschäftigten des höheren Dienstes in der Landesverwaltung Anlage 1 Vordruck für Ausschreibungen im landesweiten Rotationsverfahren

      doc | 83 kB | 13.06.2016 | Herausgeber: HMdIS

  • Vorgesetztenrückmeldung

    Die Grundsätze der Vorgesetztenrückmeldung in der Hessischen Landesverwaltung vom 8. Juli 2015 (StAnz. S. 731) sehen eine regelmäßige und anonymisierte Vorgesetztenrückmeldung in allen Dienststellen der Landesverwaltung vor, mit der die Beschäftigten mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens und Verfahrens das Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten einschätzen sollen.

    Die Befragung wird grundsätzlich alle 3 Jahre durchgeführt. Der letzte Durchgang der Vorgesetztenrückmeldung endete offiziell am 30.Juni 2019.

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      Vorgesetztenrückmeldung

      Grundsätze der Vorgesetztenrückmeldung in der Hessischen Landesverwaltung

      pdf | 3 MB | 20.07.2015 | Herausgeber: HMdIS

  • Grundsätze über Zusammenarbeit und Führung in der Hessischen Landesverwaltung

    Die Grundsätze beschreiben die Aufgaben der Führungskräfte sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und machen Vorgaben, wie eine zielorientierte, mitarbeiterbezogene und situationsbestimmte Führung und Zusammenarbeit gestaltet werden soll. So schreiben sie zum Beispiel das Führen von Jahresgesprächen verbindlich vor.

    Die Grundsätze über Zusammenarbeit und Führung stehen zum Download bereit.

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      Grundsätze über Zusammenarbeit und Führung

      Die hessische Landesregierung hat am 11. Juni 2018 die aktualisierten Grundsätze über Zusammenarbeit und Führung in der hessischen Landesverwaltung beschlossen.

      pdf | 135 kB | 09. Juli 2018 | Herausgeber: Staatsanzeiger des Landes Hessen