Chronik der Verwaltungsstelle Hofgeismar

Die Verwaltungsstelle Hofgeismar blickt auf eine lange „Steuereinnahme-Tradition“ zurück. Am Ort des heutigen Amtsgebäudes befand sich zuvor die Zehntscheune. Hieran erinnern zwei in das Mauerwerk eingearbeitete Steine. Der eine Stein trägt die Inschrift HSvD 1607 (Hans Spiegel von Desenberg), der andere das Wappen der „Spiegels“. In den Jahren 1929/30 wurde das heutige Amtsgebäude errichtet, wobei die verwendbaren Materialien der Zehntscheune verarbeitet wurden. Der Neubau war notwendig, da die bis dahin angemieteten Räumlichkeiten, u. a. in einem Hotel, für die 24 Bediensteten zu eng geworden waren. Am 09.11.1930 wurde das heutige Gebäude seiner Bestimmung übergeben und wird seitdem als Finanzamt genutzt.