Brexit relevant für Bürger


Leistungsbeschreibung

Wegen der engen Verflechtungen zwischen Hessen und dem Vereinigten Königreich begleitet die Hessische Landesregierung die Austrittsverhandlungen durch eine Brexit-Arbeitsstruktur. Das Ziel ist es, bestehende Ressourcen so zu bündeln, dass kurzfristige Lösungen für Brexit-bezogene Risiken gefunden werden und kompetente Ansprechpartner für zentrale Fragen zur Verfügung stehen.

 

Der Brexit wird Auswirkungen auf viele Lebensbereiche in Hessen haben. Diese betreffen Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen und andere Institutionen.

 

Wenn sich das Vereinigte Königreich und die Europäische Union auf ein Austrittsabkommen einigen, kommt es zum weichen Brexit. In einer Übergangsphase voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2020 ist Großbritannien Drittstaat, wird aber weitgehend weiter wie ein Mitgliedstaat der EU behandelt.

 

Ohne Austrittsabkommen droht der harte Brexit. Dann wird Großbritannien mit dem Austritt sofort als Drittstaat behandelt. Dies hat vielfältige Änderungen beispielsweise im Bereich des Aufenthaltsrechts, im Handel zwischen Unternehmen der EU und Großbritannien oder für die Nutzung von Verkehrswegen sowie Forschungskooperationen zur Folge.

 

Die Brexit-Arbeitsstruktur hat zahlreiche Hinweise zu verschiedenen Themenbereichen zusammengestellt, um so umfassend wie möglich über die Auswirkungen des Brexit und die notwendigen Vorkehrungen zu informieren.

 

Angesichts der Komplexität des Themas werden sie bei Bedarf erweitert, ergänzt und korrigiert.

Quelle


Hessische Staatskanzlei