Was wird nicht anerkannt?

Nach dem Hessischen Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) wird eine Veranstaltung nicht anerkannt, wenn sie

  • der Freizeitgestaltung oder Erholung oder
  • der Gestaltung der privaten Lebensführung oder im Rahmen der politischen Bildung überwiegend der Erweiterung der privaten Allgemeinbildung oder
  • ausschließlich der Schulung betrieblicher Interessenvertretungen oder
  • unmittelbar der Durchsetzung partei- oder verbandspolitischer Ziele dient oder
  • wenn die Teilnahme an der Veranstaltung von der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, Partei, Gewerkschaft oder sonstigen Vereinigungen oder Organisationen abhängig gemacht wird.

Veranstaltungen mit solchen Zielsetzungen fallen unter den sogenannten  Negativkatalog des Gesetzes (§ 12 Abs. 2 HBUG).

Darüber hinaus werden Meisterkurse, Praktika, reine Prüfungen sowie komplette Studiengänge ebenfalls nicht als Bildungsurlaub anerkannt.

Module eines berufsbegleitenden Studiums können nur dann als Bildungsurlaub anerkannt werden, wenn sie den formalen Voraussetzungen einer anerkennungsfähigen Veranstaltung sowie der gesetzlichen Definition der beruflichen Weiterbildung nach dem HBUG entsprechen.