Was tun, wenn abgelehnt wurde?

Hat der Arbeitgeber die Freistellung abgelehnt oder gibt es Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Freistellung können folgende Handlungsmöglichkeiten genutzt werden:

  • Betriebs- bzw. Personalrat oder auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung können eingeschaltet werden. Der Betriebsrat wird sich dann, falls er das Anliegen für berechtigt hält, gegenüber der Arbeitgeberseite dafür einsetzen.
  • Oft hilft es auch, wenn der Veranstalter mit dem Arbeitgeber in Kontakt tritt.
  • Sind Beschäftigte Mitglied in einer Gewerkschaft, können sich sie sich von dieser kostenlos rechtlich beraten und ggf. gerichtlich vertreten lassen.
  • Lehnt die Arbeitgeberseite die Freistellung dennoch ab, kann der Anspruch vor den zuständigen Arbeitsgerichten eingeklagt werden. Im Einzelfall kann dies mittel eines Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung geschehen.

Zuständig für die Klagen und einstweiligen Verfügung von Beschäftigten gegen die Arbeitgeberseite ist das Arbeitsgericht, in dessen Bezirk der Sitz der Beschäftigungsstelle liegt.