Aktuelle Informationen

Lohnsteuerjahresbescheinigung

Die Lohnsteuerdaten für das abgelaufene Kalenderjahr 2017 sind bis zum 28. Februar 2018 elektronisch an die Clearingstellen der Finanzämter zu übermitteln.
Sie erhalten nach den Jahresabschlussarbeiten schnellstmöglich und ohne weitere Aufforderung einen Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung.

Wir bitten von mündlichen oder schriftlichen Anfragen bis Ende März 2018 abzusehen.

Besoldungserhöhung zum 01.02.2018

Gemäß dem Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2017 und 2018 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (HBesVAnpG 2017/2018) vom 30.06.2017 (Gesetz- und Verordnungsblatt GVBl. S. 114) erhöhen sich zum 01.02.2018

  • die Dienst- und Versorgungsbezüge um 2,2 Prozent einheitlich für alle Besoldungsgruppen,
  • die Anwärtergrundbeträge um 35 Euro,
  • die Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind, um 2,1 Prozent.

Ebenfalls werden die Beträge der Mehrarbeitsvergütung entsprechend angepasst.

Die Zahlung der erhöhten Bezüge erfolgt mit der Bezügezahlung für den Monat Februar 2018.

Zusatzversorgung

Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Umlage zur Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) ab dem 01.01.2018

Anwendung des § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz

Durch das Jahressteuergesetz 2007 (BGBL 2006 I S. 2878 ff.) wurde der stufenweise Übergang der umlagenfinanzierten Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes in die nachgelagerte Besteuerung - wie in der gesetzlichen Rentenversicherung – eingeleitet.

Ab 01.01.2018 werden die Umlagebeträge des Arbeitgebers zur VBL nach § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz (EStG) in Höhe von maximal 1.560,00 € (2% der  Beitragsbemessungsgrenze/ Gesetzliche Rentenversicherung West in Höhe von 78.000,00 €) steuerfrei gestellt.

Die Hessische Landesregierung hat entschieden, dass für die Beschäftigten des Landes Hessen das sogenannte Verteilmodell nach § 3 Nr. 56 EStG Anwendung findet. Das Verteilmodell bedeutet, dass der im Kalenderjahr 2018 steuerfreie Betrag nach § 3 Nr. 56 EStG von 1.560,00 € zu gleichen Teilen auf die zur Verfügung stehenden Monate verteilt wird (12 x 130,00 €).

Die Auswirkungen der vorstehenden Änderungen auf die Bezügezahlung sind in einem gesonderten Informationsblatt mit einem Beispiel dargestellt. Dieses erhalten Sie zum Download unter Leistungsspektrum > Entgelt (Tarif) > VBL/Zusatzversorgung > Allgemeine Informationen.

Änderungen bei der Antragsstellung von Kindergeld ab 01. Januar 2018

Für alle Anträge auf Kindergeld, die nach dem 31.12.2017 bei der Familienkasse eingehen, kann Kindergeld nur für die letzten 6 Monate vor Eingang des Antrags rückwirkend gezahlt werden, sofern alle Anspruchsvoraussetzungen vorliegen (§ 66 Abs. 3 EStG in der ab 01.01.2018 geltenden Fassung).
Bisher war die Auszahlung bei Antragsstellung innerhalb der vierjährigen Festsetzungsfrist möglich.
Bitte stellen Sie daher Ihren Kindergeldantrag zeitnah. Eventuell fehlende Unterlagen können nachgereicht werden.
Die neue Regelung des § 66 Abs. 3 EStG findet keine Anwendung auf die kinderbezogenen Bezügebestandteile. Diese werden ggf. noch für einen länger zurückliegenden Zeitraum gewährt.

Widersprüche gegen altersdiskriminierende Besoldung

Nähere Informationen finden Sie in dem Dokument Widersprüche gegen altersdiskriminierende Besoldung (PDF 52 KB).

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