Aktuelle Informationen

Kinderbonus 2020

Mit dem Zweiten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz) vom 29. Juni 2020 (BGBl. I S. 1512) wurde das Kindergeld für 2020 einmalig um 300 Euro erhöht (Kinderbonus 2020). Für ein Kind, für das für den Monat September 2020 ein Anspruch auf Kindergeld besteht, wird für den Monat September 2020 ein Einmalbetrag von 200 Euro und für den Monat Oktober 2020 ein Einmalbetrag von 100 Euro gezahlt (§ 66 Abs. 1 Satz 2 EStG n. F.).
Ein Anspruch in Höhe der Einmalbeträge von insgesamt 300 Euro für das Kalenderjahr 2020 besteht auch für ein Kind, für das nicht für den Monat September 2020, jedoch für mindestens einen anderen Kalendermonat im Kalenderjahr 2020 ein Anspruch auf Kindergeld besteht (§ 66 Abs. 1 Satz 3 EStG n. F.). In diesen Fällen erfolgt die Auszahlung der Einmalbeträge spätestens in Höhe von 200 Euro im November 2020 und in Höhe von 100 Euro im Dezember 2020.
Der Kinderbonus 2020 muss grundsätzlich nicht beantragt werden. Sofern der Kindergeldanspruch aufgrund des Wegfalls der Anspruchsvoraussetzungen im Jahr 2020 aufgehoben wurde und das Beschäftigungsverhältnis beim Land Hessen nicht mehr besteht, bitten wir den Kinderbonus 2020 bei der Hessischen Bezügestelle formlos zu beantragen. Aus dem Antrag muss hervorgehen, dass der Kinderbonus 2020 von keiner anderen Familienkasse gezahlt wurde.
Weitere Informationen zum Kinderbonus erhalten Sie unter www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2020-07-29-FAQ-Kinderbonus-Entlastungsbetrag.html.

Hessische Bezügestelle Kassel und Nebenstelle Wiesbaden nur telefonisch erreichbar

Um die Risiken der Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus möglichst gering zu halten, ist die Hessische Bezügestelle ab sofort nur noch telefonisch erreichbar. Die aktuelle Situation (auch in unserem Hause) hat zur Folge, dass sich die Bearbeitungszeiten verlängern können.

Alle unsere regelmäßigen Zahlungen laufen weiter! Es gibt diesbezüglich also keinen Grund zur Sorge!

Telefonische Rücksprachen sind unter der Einwahl

  • 0561/1008-0 für Kassel und
  • 0611/344-0 für Wiesbaden möglich.

Für die Reisekosten, das Trennungsgeld und die Umzugskosten gelten die bekannten Service-Telefonnummern.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Hessische Bezügestelle

Verbesserungen beim Kinderzuschlag

Zum 1. Januar 2020 entfallen die oberen Einkommensgrenzen für den Bezug des Kinderzuschlags. Das Einkommen der Eltern, das über ihren eigenen Bedarf hinausgeht, wird nur noch zu 45 Prozent, statt wie bisher zu 50 Prozent, auf den Kinderzuschlag angerechnet. Die maximale Höhe beträgt 185 Euro - pro Kind und Monat. Bereits seit Mitte 2019 können auch Alleinerziehende den Kinderzuschlag bekommen.

Wenn Sie schnell wissen möchten, ob Sie Kinderzuschlag erhalten können: Einfach persönliche Daten in das interaktive Video-Tool „KiZ-Lotse“ unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse eingeben und Anspruch ermitteln!

Für die Gewährung des Kinderzuschlags sind ausschließlich die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit zuständig, in deren Bezirk die Berechtigten ihren Wohnsitz haben. Bei der Familienkasse der Hessischen Bezügestelle können deshalb eingehende Anträge auf Kinderzuschlag nicht bearbeitet werden.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.familienkasse.de bzw. www.kinderzuschlag.de zu finden. Das Servicetelefon der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit steht unter folgender Rufnummer 0800 4 5555 30 (gebührenfrei) zur Verfügung.

Zusatzversorgung

Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Umlage zur Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) ab dem 01.01.2020

Anwendung des § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz

Durch das Jahressteuergesetz 2007 (BGBL 2006 I S. 2878 ff.) wurde der stufenweise Übergang der umlagenfinanzierten Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes in die nachgelagerte Besteuerung - wie in der gesetzlichen Rentenversicherung – eingeleitet.

Ab 01.01.2020 werden die Umlagebeträge des Arbeitgebers zur VBL nach § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz (EStG) in Höhe von maximal 2.484,00 € (3% der Beitragsbemessungsgrenze/ Gesetzliche Rentenversicherung West in Höhe von 82.800,00 €) steuerfrei gestellt.

Die Hessische Landesregierung hat entschieden, dass für die Beschäftigten des Landes Hessen das sogenannte Verteilmodell nach § 3 Nr. 56 EStG Anwendung findet. Das Verteilmodell bedeutet, dass der im Kalenderjahr 2020 steuerfreie Betrag nach § 3 Nr. 56 EStG von 2.484,00 € zu gleichen Teilen auf die zur Verfügung stehenden Monate verteilt wird (12 x 207,00 €).

Die Auswirkungen der vorstehenden Änderungen auf die Bezügezahlung sind in einem gesonderten Informationsblatt mit einem Beispiel dargestellt. Dieses erhalten Sie zum Download unter Leistungsspektrum > Entgelt (Tarif) > VBL/Zusatzversorgung > Allgemeine Informationen.

Besoldungserhöhung für die Jahre 2019/ 2020 /2021

Der Hessische Landtag hat am 18. Juni 2019 das Gesetz über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen in den Jahren 2019, 2020 und 2021 und zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (HBesVAnpG 2019/2020/2021) beschlossen.
Gemäß diesem Gesetz erhöhen sich

im Jahr 2019

  • zum 1. März 2019 die Dienst- und Versorgungsbezüge sowie die Mehrarbeitsvergütungssätze einheitlich für alle Besoldungsgruppen um 3,2 Prozent
  • zum 1. März 2019 die Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind, um 3,1 Prozent
  • zum 1. Januar 2019 die Anwärtergrundbeträge um 3,2 Prozent

im Jahr 2020

  • zum 1. Februar 2020 die Dienst- und Versorgungsbezüge sowie die Mehrarbeitsvergütungssätze einheitlich für alle Besoldungsgruppen um 3,2 Prozent
  • zum 1. Februar 2020 die Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind, um 3,1 Prozent
  • zum 1. Januar 2020 die Anwärtergrundbeträge um 3,2 Prozent

im Jahr 2021
zum 1. Januar 2021

  • die Dienst- und Versorgungsbezüge sowie die Mehrarbeitsvergütungssätze einheitlich für alle Besoldungsgruppen um 1,4 Prozent
  • die Versorgungsbezüge, die in festen Beträgen festgesetzt sind, um 1,3 Prozent
  • die Anwärtergrundbeträge um 1,4 Prozent

Die Besoldungstabellen sind unter folgendem Link zu finden: https://service.hessen.de/html/9201.htm

Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland

Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Beschäftigungen

Werden Arbeitnehmer von deutschen Unternehmen/Dienststellen zum Arbeiten in andere EU-Mitgliedstaaten, EWR-Staaten (Island, Norwegen, Liechtenstein) oder in die Schweiz entsandt, wird in der Praxis die sogenannte A1-Bescheinigung benötigt. Das gilt auch bei kurzen Einsätzen von nur wenigen Tagen oder Stunden.
In dem Dokument Allgemeine Hinweise zu grenzüberschreitenden Beschäftigungen (PDF 98 KB) erhalten Sie weitere Informationen.

Änderung bei der Riester-Rente für Beamte

Die erforderliche Einwilligungserklärung, dass die HBS die Besoldungsdaten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen - ZfA - übermitteln darf, muss ab 01.01.2019 grundsätzlich im Beitragsjahr bei der HBS vorgelegt werden. Nur wenn das Festsetzungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, kann eine nicht fristgerechte Einverständniserklärung nachgeholt werden. Die Beschäftigten müssen die ZfA über diese Nachholung informieren.

Hinweise zum Datenschutz bei der HBS

Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG).
Weitere Informationen zu diesem Thema, insbesondere zu Ihren Auskunfts- und Widerrufsrechten nach der DS-GVO, finden Sie in dem Dokument Datenschutzhinweise für Mitarbeiter und andere vergleichbar Betroffene gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) (PDF 31 KB).

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