Aktuelle Informationen

Änderung bei der Riester-Rente für Beamte

Die erforderliche Einwilligungserklärung, dass die HBS die Besoldungsdaten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen - ZfA - übermitteln darf, muss ab 01.01.2019 grundsätzlich im Beitragsjahr bei der HBS vorgelegt werden. Nur wenn das Festsetzungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, kann eine nicht fristgerechte Einverständniserklärung nachgeholt werden. Die Beschäftigten müssen die ZfA über diese Nachholung informieren.

Zusatzversorgung

Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Umlage zur Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) ab dem 01.01.2019

Anwendung des § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz

Durch das Jahressteuergesetz 2007 (BGBL 2006 I S. 2878 ff.) wurde der stufenweise Übergang der umlagenfinanzierten Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes in die nachgelagerte Besteuerung - wie in der gesetzlichen Rentenversicherung – eingeleitet.

Ab 01.01.2019 werden die Umlagebeträge des Arbeitgebers zur VBL nach § 3 Nr. 56 Einkommensteuergesetz (EStG) in Höhe von maximal 1.608,00 € (2% der Beitragsbemessungsgrenze/ Gesetzliche Rentenversicherung West in Höhe von 80.400,00 €) steuerfrei gestellt.

Die Hessische Landesregierung hat entschieden, dass für die Beschäftigten des Landes Hessen das sogenannte Verteilmodell nach § 3 Nr. 56 EStG Anwendung findet. Das Verteilmodell bedeutet, dass der im Kalenderjahr 2019 steuerfreie Betrag nach § 3 Nr. 56 EStG von 1.608,00 € zu gleichen Teilen auf die zur Verfügung stehenden Monate verteilt wird (12 x 134,00 €).

Die Auswirkungen der vorstehenden Änderungen auf die Bezügezahlung sind in einem gesonderten Informationsblatt mit einem Beispiel dargestellt. Dieses erhalten Sie zum Download unter Leistungsspektrum > Entgelt (Tarif) > VBL/Zusatzversorgung > Allgemeine Informationen.

Steuerfreibeträge 2019 (Lohnsteuerermäßigungsverfahren)

Seit dem 1. Oktober 2018 können Sie bei Ihrem zuständigen Wohnsitzfinanzamt einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung stellen, wenn Sie für den Lohnsteuerabzug 2019 Freibeträge berücksichtigen lassen möchten (beispielsweise als Berufspendler oder bei volljährigen Kindern). Die Freibeträge können bis zu einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren beantragt werden, also wahlweise nur für den Lohnsteuerabzug 2019 oder darüber hinaus auch für den Lohnsteuerabzug 2020.

Bereits im Ermäßigungsverfahren 2018 für zwei Jahre beantragte Freibeträge sind auch für den Lohnsteuerabzug 2019 weiterhin gültig.

Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und für Hinterbliebene, die bereits im Ermäßigungsverfahren 2018 gewährt wurden, werden ebenfalls ohne neuen Antrag weiterhin berücksichtigt.

E-Bezügenachweis

Die Entwicklung des Hessischen Service-Portals schreitet zügig voran und wird in den nächsten Tagen um das Angebot des digitalen elektronischen Bezügenachweises (E-Bezügenachweis) erweitert.

Ab dem 10.12.2018 können sich alle Beschäftigten mit dienstlicher E-Mail-Adresse vor dem Hintergrund der angestrebten Nachhaltigkeit und im Rahmen der Digitalisierung im Land Hessen im Service-Portal des Landes Hessen freiwillig für den digitalen E-Bezügenachweis registrieren und damit gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Weitere Informationen (FAQ-Liste) zu den Bezügenachweisen finden Sie auf der Seite https://service.hessen.de/html/9175.htm

Hinweise zum Datenschutz bei der HBS

Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Einklang mit den Bestimmungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem Hessischen Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG).
Weitere Informationen zu diesem Thema, insbesondere zu Ihren Auskunfts- und Widerrufsrechten nach der DS-GVO, finden Sie dem Dokument Datenschutzhinweise für Mitarbeiter und andere vergleichbar Betroffene gemäß EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) (PDF 31 KB).

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